• Nadine Szentivanyi

5 Tipps um aktiver zuzuhören


Photo by Mimi Thian on Unsplash

Wir alle kennen es, du befindest dich mit jemanden in einem Gespräch und während dein gegenüber spricht, denkst du schon nach, was du als Nächstes sagen könntest. Dein Fokus liegt nicht auf dem Gehörten, sondern auf deiner möglichen Antwort.


Aber auch in Situationen wie Vorlesungen, wo die Kommunikation oftmals einseitig stattfindet, ist es umso wichtiger richtig zuzuhören. Nur dann, sind wir auch in der Lage die Informationen aufzunehmen. Leichter gesagt, als getan, denn Zuhören ist gar nicht so einfach.

“People in general do not know how to listen. They have ears that hear very well, but seldom have they acquired the necessary aural skills which allow those ears to be used effectively for what is called listening.” - Ralph G. Nichols und Leonard A. Stevens

Wir haben deshalb 5 Tipps für dich, wie du lernen kannst, aktiver und besser zuzuhören:


1. Sei Aufmerksam


Leg dein Smartphone beiseite, vergiss die Uhr und schau dein Gegenüber an. Konzentriere dich auf seine Körpersprache und schenke ihm deine ganze Aufmerksamkeit. Beim Zuhören alleine, braucht unser Gehirn nur 25 % seiner Kapazität, weshalb es auch so einfach ist dabei den Fokus zu verlieren. Indem wir andere Sinne mit einbeziehen, fällt es uns auch leichter bei der Sache zu bleiben.


Solltest du dir Inhalte wie Podcasts oder Audio-Zusammenfassungen anhören, dann versuch das Gesagte zu visualisieren. Stelle dir die Inhalte bildlich vor. So hörst du nicht nur aktiver zu, sondern steigerst auch deine Auffassungsgabe.


2. Wiederhole das Gehörte

Egal ob du dir die Inhalte laut vorsprichst, im Gespräch als Frage nochmal wieder gibst oder aufschreibst. Versuche das Gehörte nochmal in irgendeiner Form zu wiederholen und das unbedingt in deinen eigenen Worten. Nur so kannst du sicher sein, alles auch wirklich verstanden zu haben.


Dieser Punkt ist besonders wichtig, wenn du dir das, was du hörst, auch wirklich merken möchtest z.B. bei Lerninhalten. Wenn du die Möglichkeit hast, dann teile das Gehörte nochmal in kleinere Sequenzen auf und höre dir diese wiederholt an. Hierzu eignet sich zum Beispiel die Rekorderfunktion der Audvice App besonders gut. Du wiederholst damit nicht nur das Gehörte, sondern teilst es auch in mehrere kleine Audio-Zusammenfassungen, die du dir immer wieder anhören kannst. Durch diese Art des Aufbereitens steigerst du laut Studien deine Merkwahrscheinlichkeit um 22 %.


3. Denke über das Gehörte hinaus

Nachdem das Gespräch, die Vorlesung oder der Audio-Track vorbei ist. Nimm dir die Zeit, um das Gehörte nochmal für dich zusammenzufassen und weiterzudenken. Hast du zum Gesprächsthema noch Punkte hinzuzufügen oder siehst du etwas anders? Sind dir zum behandelten Lernstoff noch weitere Anwendungsgebiete eingefallen? Jetzt ist der Zeitpunkt um auf diese Dinge einzugehen.


Indem du das Gehörte durch deine eigenen Punkte ergänzt, wendest du es auch gleich an. Du forderst so also wieder mehr als nur deinen Hörsinn und sorgst dafür dir das Gespräch oder die Informationen besser einprägen zu können.


4. Nimm dir Zeit

Zuhören braucht Zeit. Wenn wir gerade in Eile sind oder eine lange To-do Liste im Hinterkopf haben, ist es uns fast unmöglich zuzuhören. Um aktiv zuhören zu können, müssen wir uns komplett auf das Gespräch oder die Audioaufnahme einlassen und dazu benötigen wir Zeit.



Das gute ist, dieser Punkt bezieht sich auf das neue Hören eines Themas, dass du noch nicht kennst. Beispielsweise eine Geschichte in einem Gespräch mit Freunden oder vielleicht neuer Vorlesungsstoff. Nimmst du dir aber nur dieses erste Mal die Zeit, die Inhalte aktiv anzuhören, sparst du dir diese dafür beim späteren Wiederholen und Lernen. Wenn du Schritt 2 richtig anwendest, kannst du dir dann immer wieder kurze Audio-Tracks anhören, während du etwas anderes tust. Du musst dem Hören nicht mehr die volle Aufmerksamkeit schenken, weil du dich ja bereits davor aktiv auf die Thematik eingelassen hast.


5. Hör auf deinen Körper

Wenn du unglaublich hungrig, müde oder vielleicht sogar etwas krank bist, wirst du dich nicht aufs Zuhören konzentrieren können. Hör deshalb auf deinen Körper und achte darauf, dass es dir gut geht. Klar, es wird immer wieder vorkommen, dass dich solche Dinge ablenken - oft lassen sie sich aber auch einfach vermeiden.


Welche Tricks wendest du an um aktiver und besser zuzuhören? Hast du dich schon an einem unserer Tipps versucht? Erzähl uns doch mehr dazu in den Kommentaren!

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