• Nadine Szentivanyi

3 Methoden, wie du am besten aufnimmst

Sich selber aufnehmen? Dem ein oder anderen läuft da wahrscheinlich gleich ein Schauer über den Rücken. So schlimm ist es aber gar nicht und mit diesen kleinen Tipps & Tricks werdet ihr zum Audvice Profi und nie wieder anders lernen wollen 😉


Bevor wir überhaupt zum Aufnehmen selbst kommen, werdet ihr euch wahrscheinlich fragen wie man sein Material überhaupt richtig für Audio aufbereitet.


Wie bereite ich mein Material auf?

Möchte ich wie in einem Podcast eine Geschichte erzählen? Eignet sich mein Thema dafür? Lerne ich am besten mit Fragen? Vielleicht stelle ich sogar Fragen an die Hörer? Das ganze drumherum brauch ich nicht, ich fokussiere mich auf Fakten.

Das sind so ein paar Gedanken die euch vorher vielleicht durch den Kopf gehen und mit denen ihr euch auf jeden Fall beschäftigen solltet. Überlegt euch wie eure Aufnahme sein soll. Welche Art von Aufnahme würdet ihr selbst euch am ehesten anhören? Hier gibt es kein richtig oder falsch. Wichtig ist nur, sich vorab damit auseinander zu setzen.


Am Ende kristallisieren sich drei Strukturen heraus, die besonders gut mit Audio funktionieren:

  • Ich erzähle eine Geschichte um mein Lernmaterial

  • Ich bereite einen Audio-Fragenkatalog auf

  • Ich lasse alles drumherum weg und konzentriere mich auf kurze Hardfacts

So, jetzt weiß ich wie ich meine Inhalte strukturieren will und jetzt?


Wie fang ich überhaupt zum Aufnehmen an?

Klar, zu wissen wie ich alles strukturiere, reicht natürlich nicht. Wie fangt man denn überhaupt mit dem Aufnehmen an? Schreibt man sich alles nochmal zusammen?


Jetzt kommt es ganz darauf an, wie gut ich mein Material schon beherrsche. Vielleicht nehme ich ein Thema auf, zu dem ich bereits eine Arbeit geschrieben hab oder bin überhaupt Lehrende/r, dann muss ich natürlich weniger vorbereiten, als jemand der sich zum ersten Mal mit dem Material auseinandersetzt.


Aufnehmen aus dem Stegreif

Wenn ich mich bereits viel mit meinen Inhalten auseinandergesetzt habe oder sie vielleicht sogar „aus dem FF“ kann, kann ich versuchen einfach aus dem Stegreif aufzunehmen. Vielleicht brauche ich mehrere Anläufe oder muss Stellen übersprechen, aber das ist nicht weiter schlimm. Aufnahmen die mehr improvisiert sind, sind oft angenehmer anzuhören und auch authentischer. Außerdem erkläre ich die Inhalte dann auch in meinen eigenen Worten und merke sie mir so besser, als sie einfach herunterzulesen.


Vielleicht kenne ich meine Inhalte, traue mich aber nicht ganz ohne roten Faden darauf loszureden? Dann sind Stichpunkte genau das Richtige.


Aufnehmen mit Stichpunkten

Nachdem ich mir überlegt habe, wie ich meine Aufnahme strukturiere, schreibe ich mir Stichpunkte/ Ankerpunkte zu dem was ich sagen will auf. So verliere ich unter dem Reden nicht den Faden und hab vor mir kleine Hilfestellungen.


Manchmal plant man einfach gerne genau was man sagen will oder hat sich mit den Inhalten noch nicht wirklich beschäftigt. Dann kann man sich noch immer kurze Happen an Fließtext zusammenschreiben.


Aufnehmen mit Fließtext

Besonders wenn ich mir vornehme, mein Material in eine Geschichte zu verpacken, kann Fließtext helfen. Ich nehme mir kleine Teile meines Materials vor und schreibe mir diese so raus, wie ich sie gerne sagen würde. Achtet nur darauf, dass ihr den Fließtext als Hilfe verwendet und nicht anfangt ihn monoton abzulesen. Das hilft weder beim Aufnehmen noch beim späteren Anhören.


Sollte doch mal ein Versprecher passieren, dann keine Panik. Mit der Audvice App könnt ihr diese leicht ausbessern.


Fehler einfach ausbessern: Stellen übersprechen

Auf den ersten Anhieb ist fast keine Aufnahme perfekt. Macht euch nicht zu viel Druck. Ihr versprecht euch mitten darunter? Keine Sorge, ihr müsst nicht alles neu Aufnehmen. In der Audvice App könnt ihr ganz einfach zurück scrollen und Stellen übersprechen.

Kleiner aber feiner Unterschied

Zu guter Letzt gibt es noch ein paar kleine Tipps, die ihr während dem Aufnehmen anwenden könnt, um für eine noch bessere Qualität zu sorgen.

  • Atmen Klingt vielleicht blöd, aber vergesst nicht zu atmen. Oft startet man in seine Aufnahme und auf einmal geht einem die Luft aus. Zum richtigen Atmen hören auch:

  • Pausen Ihr kennt es sicher von Präsentationen. Macht genügend Pausen während dem Sprechen. Wenn euch die Pause unendlich lang vorkommt, dann ist sie wahrscheinlich genau richtig für den Zuhörer.

  • Wasser trinken Trinkt vor dem Sprechen noch einen Schluck Wasser und stellt euch ein Glas bereit.

  • Verzichtet auf Kaffee und Milch Zumindest direkt vor dem Aufnehmen. Dadurch wird eure Stimme nämlich beschlagen.


Am Ende gilt, Probieren geht über Studieren. Also heißt’s jetzt nur noch: Audvice App runterladen und Aufnehmen beginnen 🎧

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